• Ihr Wegweiser durch den ESICM Kongress 2026

    Vom 10.-14. Oktober 2026 findet in Lissabon der Kongress zur europäischen Intensivmedizin statt. Zum 39. Mal veranstaltet die European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) ihren Kongress. Ein Blick auf die Themen und Sitzungen in diesem Jahr.

  • Antikonvulsiva in der Schwangerschaft: Wie sicher sind sie für die kindliche Entwicklung?

    Eine große US-Studie untersucht, welche Antikonvulsiva in der Schwangerschaft mit späteren Entwicklungsstörungen beim Kind verbunden sein könnten und welche weniger problematisch scheinen.

  • Multiple Sklerose bei Frauen im gebärfähigen Alter: Fallzahlen steigen, Krankheitslast sinkt

    Eine Studie hat untersucht, wie sich die MS bei 15- bis 49-Jährigen seit 1990 weltweit entwickelt hat. Im Fokus standen nicht nur Fallzahlen, sondern auch Erkrankungsbeginn, regionale Unterschiede und die Prognose bis 2040.

  • Schützt Stillen auch langfristig vor Depressionen und Ängsten?

    Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.

  • Taubheit und Kribbeln nach der Geburt – was steckt dahinter?

    Wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes bemerkt eine 38-jährige Frau ein Kribbeln in Händen und Füßen. Ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel scheint die Erklärung zu sein. Doch obwohl die Behandlung anschlägt, verschlechtert sich ihr Zustand weiter.

  • Wie wirken sich Defis und Schrittmacher auf die Psyche aus?

    Viele Ärzte gehen davon aus, dass ICD-Träger nach der Implantation zusätzliche psychologische Unterstützung benötigen. Eine aktuelle ESC-Studie liefert Antworten – und zeigt einen klaren Unterschied zwischen den beiden Device-Typen.

  • Warum bleiben manche trotz Alzheimer-Plaques symptomfrei?

    Nicht jedes Gehirn mit Plaques entwickelt eine Demenz und genau darin könnte therapeutisches Potenzial liegen. Eine neue Studie untersucht mittels KI-gestützter Genanalysen und eines Tiermodells, welche Faktoren dieser Resilienz zugrunde liegen könnten.

  • Pestizide im Trinkwasser: Ein übersehener Faktor bei Parkinson und Krebs?

    Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln finden sich an über 70 % der deutschen Grundwasser-Messstellen – und aktuelle Reviews verknüpfen chronische Exposition konsistent mit Parkinson, Krebs und endokrinen Störungen. Warum die geltenden Grenzwerte das eigentliche Risiko nicht abbilden.

  • Glucosamin und Demenz: Vom Schutzfaktor zum Risiko – neue Daten kehren das Bild um

    Millionen Ältere nehmen den Aminozucker täglich gegen Gelenkschmerzen. Eine Nature-Metabolism-Studie von 2026 zeigt nun: Bei kognitiv beeinträchtigten Patienten war die Einnahme mit einem um 25 % höheren Demenzrisiko verbunden.

  • Zwei Schlafstörungen, ein Krankheitsbild: COMISA in der Praxis erkennen

    Insomnie und obstruktive Schlafapnoe treten häufig gemeinsam auf – bleiben aber oft unerkannt. Wer beide Störungen als COMISA erkennt, kann Diagnostik, Therapietreue und Behandlungserfolg deutlich verbessern.

  • Essstörungen und Bildschirmsucht: Junge Patienten zwischen Krise und Warteliste

    Essstörungen und problematischer Medienkonsum nehmen bei jungen Patienten stark zu, doch die stationäre Versorgung kommt kaum noch hinterher. Was aktuelle Zahlen einer Klinikstudie für Ihre Praxis bedeuten.

  • Natürliche Resilienz bei der Alzheimer-Krankheit?

    Einige wenige Menschen bleiben geistig völlig gesund, obwohl ihr Gehirn längst schwere Alzheimer-Veränderungen aufweist. Was schützt sie? Die Antwort könnte den Weg zu einer neuen Generation von Medikamenten weisen.

  • TENS bei Fibromyalgie: weniger Schmerzen bei Bewegung

    Eine große Praxisstudie zeigt, dass TENS die Physiotherapie sinnvoll ergänzen kann – mit relevanter Wirkung auf bewegungsabhängige Schmerzen und Fatigue. Was Sie Ihren Patienten dazu raten können.

  • Gedächtnisstörung und unwillkürliche Bewegungen: Zwei Symptome, viele Fallstricke

    Ein 67-jähriger Mann entwickelt kurz nach der Pensionierung eine zunehmende Vergesslichkeit. Wiederholte kurze einseitige motorische Episoden bei sonst unauffälligen Erstuntersuchungen gestalten den diagnostischen Weg unerwartet komplex.

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