• Hausarztzentrierte Versorgung: Warum das aktuelle Vergütungssystem gute Primärversorgung ausbremst

    Mehr Steuerung, weniger Bürokratie, bessere Versorgung? Die HZV gilt für viele als Blaupause für ein künftiges Primärarztsystem. Dr. Susanne Bublitz erklärt, warum die Debatte gerade jetzt an Brisanz gewinnt.

  • Gute Versorgung, schlechte Rechnung: das HZV-Paradox

    Wer Patienten eng begleitet, Doppeluntersuchungen vermeidet und Klinikeinweisungen verhindert, müsste belohnt werden. Stattdessen bremst das Vergütungssystem genau diese Arbeit aus. Dr. Susanne Bublitz über einen Konstruktionsfehler mit Folgen.

  • CCTA vor dem Eingriff: Warum die Interventionsplanung gerade neu definiert wird

    Die kardiale CT rückt vom Diagnostik-Tool zur strategischen Schaltstelle interventioneller Entscheidungen auf. PD Dr. Matthias Renker erklärt, wo CT-guided PCI heute bereits echte Effizienzgewinne bringt und welche Patienten im Alltag klar profitieren.

  • Früher erkennen, gezielter handeln: Warum erhöhte Leberwerte heute mehr verlangen als ALT und AST

    Leicht erhöhte Transaminasen gehören zum Praxisalltag – doch wann steckt bereits eine relevante Fibrose dahinter? Prof. Pavel Strnad klärt im Interview auf dem DGIM-Kongress auf.

  • BMI war gestern: Wie Marker und Subtypen die Adipositas-Therapie verändern

    Apfel oder Birne, Mann oder Frau, Menopause oder Mikrobiom. Prof. Dr. Michael Stumvoll erklärt, warum die Heterogenität der Adipositas die alten Diagnostikraster sprengt.

  • Digitale Auskultation: Wenn der Skill schwindet – wen stört das wirklich?

    Studien belegen seit Jahren: Die Auskultationskompetenz schwindet – unabhängig von KI. Nadine Schlicker über Scheinsicherheit und warum die aktuelle Verantwortungsverteilung zwischen Arzt und Algorithmus strukturell nicht funktioniert.

  • Arztberuf im Umbruch: „Wir werden von der Digitalisierung überrollt – bevor wir wissen, was wir wollen"

    Multimorbide Patienten, Ambulantisierung, Personalmangel: Der Druck im Klinikalltag wächst. Dr. Wiebke Rösler zeigt, wo es konkret hakt – und welche Strategien die Versorgungsqualität sichern.

  • Wenn der Rücken die Seele meldet: Depression in der Hausarztpraxis erkennen

    Unerklärliche Körpersymptome können auf eine Depression hinweisen. Prof. Michael Landgrebe erläutert diagnostische Hinweise, evidenzbasierte Therapieoptionen und die Grenzen der hausärztlichen Versorgung.

  • Genetik im klinischen Alltag: Kompass oder Zusatzwissen?

    Genetische Befunde sind längst mehr als akademisches Zusatzwissen. Prof. Bergmann erläutert im Gespräch auf dem DGIM-Kongress, wann genetische Diagnostik klinische Entscheidungen erleichtert.

  • Herzwandverdickung: Wann internistische Detektivarbeit beginnt

    Hinter der verdickten Herzwand stecken oft Amyloidose oder genetische Kardiomyopathien – zu selten erkannt. Prof. Dr. Benjamin Meder zeigt die entscheidenden Red Flags.

  • Myokarditis-Diagnostik: Stärken und Grenzen des Kardio-MRT

    MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.

  • Myokarditis und Perikarditis: Wann maximale Therapie nötig wird und wann sie schadet

    Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.

  • Herzinsuffizienz: Klinik und Telemedizin entscheiden über die Nachsorge

    Stabile Verläufe bei Herzinsuffizienz beginnen im Krankenhaus. Wie aktuelle Leitlinien zeigen, entscheiden frühes Entlassmanagement, Telemonitoring und Patientenedukation über Rehospitalisation und Adhärenz.

  • 130/80 mmHg: Wann wir wirklich behandeln müssen – und wann nicht

    Die neuen ESC-Zielwerte verschieben die Hypertonie-Therapie in den Grenzbereich. Doch nicht jeder Patient mit 130/80 mmHg braucht Medikamente. Prof. Anna Hohneck zeigt, welche Faktoren die Entscheidung bestimmen.

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