• Hochverarbeitete Lebensmittel: Wie Tiefkühlpizza und Co. die kindliche Psyche beeinflussen

    Instantnudeln, zuckerhaltige Frühstückscerealien und Fertiggerichte machen bei vielen Kindern einen großen Teil der Ernährung aus. Forscher aus Kanada haben nun untersucht, was das für die psychosoziale Entwicklung im Vorschulalter bedeutet.

  • Rotatorenmanschette im MRT: Wenn Bilder in die Irre führen

    Bei Schulterschmerzen gehört das MRT längst zum Standard. Doch eine finnische Studie zeigt: Strukturelle Schäden finden sich fast genauso oft bei völlig Beschwerdefreien – mit Konsequenzen für die Diagnostik.

  • Brustkrebs: Luftverschmutzung zusätzliches Risiko für das Herz?

    Eine US-Studie hat geprüft, ob Feinstaub und Ozon am Wohnort unter potenziell kardiotoxischer Krebstherapie zusätzlich mit kardialem Remodeling und Herzfunktionsstörungen bei Brustkrebs-Patientinnen verbunden sind.

  • Glukokortikoide bei Rheuma: Warum aus der Übergangslösung oft eine Dauertherapie wird

    Entgegen den Leitlinien nehmen viele Rheuma-Betroffene Glukokortikoide über Jahre ein. Eine aktuelle Übersichtsarbeit analysiert die Ursachen für das gescheiterte Absetzen – und zeigt, wie sicher eine sehr niedrige Erhaltungsdosis tatsächlich ist.

  • Orale Eisensubstitution bei Kindern mit Nierenerkrankung: Welches Präparat überzeugt?

    Liposomales Eisen oder Eisen-Polymaltose? Eine aktuelle Studie bei pädiatrischen CKD-Patienten offenbart überraschende Unterschiede im direkten Duell von Wirksamkeit und gastrointestinaler Verträglichkeit.

  • ERCP nach Leber-Transplantation: Argumente für kürzere Antibiotikaprophylaxe

    Braucht es nach einer Lebertransplantation wirklich eine mehrtägige Antibiotikagabe vor einer ERCP? Heidelberger Gastroenterologen haben ein restriktives Einzeldosis-Modell getestet – mit überraschenden Ergebnissen.

  • Darmreinigung und Dysbiose: Mikrobiom-Regeneration nach der Koloskopie

    Die Darmreinigung vor einer Koloskopie ist nicht nur unangenehm, sie kann auch die Darmflora empfindlich stören. Bei der Regeneration könnten gezielte Ernährungsstrategien helfen.

  • Langzeitfolgen der Affenpocken: Narben, Inkontinenz und Probleme beim Sex?

    Welche Beschwerden bleiben langfristig nach einer durchgemachten Affenpocken-Infektion zurück? Eine US-Studie ging dieser Frage vor dem Hintergrund der Erkrankungswelle von 2022 nun nach.

  • PKV und GKV: Ausgabenwachstum fast im Gleichschritt

    Die Ausgaben von PKV und GKV wachsen fast gleich stark, die Beiträge aber nicht. Außerdem: Primärversorgung, Mammografie ab 45, krisenfeste Kliniken und psychische Gesundheit im Job.

  • Nach acht Jahren Vorbereitung: Bundestag beschließt Notfallreform

    Nach acht Jahren ist die Notfallreform beschlossen. Was sie für Praxen, Kliniken und Rettungsdienst bedeutet und welche weiteren Weichen der Bundestag gestellt hat.

  • Bakterielle Prostatitis: Wie E. coli in Prostatazellen eindringen und D-Mannose als Schutzschild hilft

    Uropathogene Escherichia coli können aktiv in Prostatazellen eindringen und sich dort vermehren. Eine aktuelle Studie zeigt, welchen Rezeptor die Bakterien dafür nutzen – und wie D-Mannose den Prozess hemmt.

  • Beitragssatzstabilisierungsgesetz in der Korrekturrunde: Koalition stellt Hybrid-DRGs infrage

    Die Koalition schnürt das Beitragssatzstabilisierungsgesetz wieder auf: Budgetvorgaben werden angepasst, die Hybrid-DRGs sollen weitgehend entfallen. Ärzteschaft und Kassen warnen vor einem Ende der Ambulantisierung.

  • Wie lassen sich die Hybrid-DRG in Kliniken wirtschaftlich umsetzen?

    Die neuen Vergütungsmodelle zwingen viele Kliniken zum Umdenken: Entlassungen am selben Tag werden diskutiert, aber nicht durchgängig umgesetzt, obwohl die Daten zeigen, dass sie in vielen Fällen medizinisch vertretbar sind.

  • Neues zur Melanomtherapie von der FOBI 2026

    Bei der FOBI 2026 in München zog Prof. Dr. Elisabeth Livingstone (Universitätsklinikum Essen) eine eindrucksvolle Bilanz zur Melanomtherapie. Sie zeigte dem Auditorium auf, aus welchen Gründen der nächste große Fortschritt weniger in neuen Wirkstoffen als im richtigen Zeitpunkt der Behandlung liegen könnte.

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