Verstopfte Gefäße wie bei der Volkskrankheit Arteriosklerose können zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Für Ärzte ist es daher wichtig, schnell und zuverlässig eine Diagnose zu erstellen. Informatiker aus Kaiserslautern und Leipzig arbeiten an einem Verfahren, das den besten Katheter für eine Behandlung auswählt.
Viele Ärztinnen und Ärzte verschreiben ihren Patientinnen und Patienten nach Herzversagen eher Bettruhe, da häufig befürchtet wird, dass Bewegung oder Sport zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen könnte. Anhand einer Studie an Schweinen fand ein amerikanisches Forschungsteam heraus, dass ein moderates Sportprogramm allerdings die kardiovaskuläre Gesundheit deutlich verbessern kann.
In einer empirischen Studie hat ein Schweizer Forschungsteam erkannt, dass das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse durch ein bis zwei Nickerchen pro Woche halbiert werden könnte.
Der Kontakt mit hohen Mengen an Pestiziden auf der Arbeit kann auch bei gesunden Menschen das Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfälle erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam eine hawaiianische Studie an amerikanisch-japanischen Männern.
"Das ist das Risiko einfach nicht wert." Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam bei einer neuen Analyse zu E-Zigaretten. Wer davor nicht geraucht habe, solle mit dem Dampfen besser gar nicht erst anfangen. Vor allem Jugendlichen sei das wohl nicht ausreichend klar.
Die Universitätsmedizin Greifswald untersucht neuartige Konzepte in der Notfallversorgung für dünn besiedelte Gebiete. Dazu testet sie, ob Drohnen künftig medizinische Geräte zu Notfällen fliegen könnten. Jetzt stehen erste Erprobungsflüge an.
Eine Studie aus Großbritannien untersuchte den Zusammenhang zwischen Ernährung und Herz- und Gefäßerkrankungen. Vegetarierinnen und Vegetarier erlitten weniger ischämische Herzerkrankungen, aber die Rate an hämorrhagischen Schlaganfällen war (leicht) erhöht.
Viele Menschen mit Bluthochdruck nehmen ihre Medikamente morgens ein. Günstiger wäre einer aktuellen Analyse zufolge in vielen Fällen wohl, sie abends vor dem Schlafengehen zu schlucken.
In der Behandlung von PatientInnen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern zeigen aktuelle "Real-World"-Daten aus der RELOADED-Studie gerade bei Nierenfunktionsstörungen klare Sicherheitsvorteile für orale Antikoagulantien (NOAKs) gegenüber dem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei gleicher Wirksamkeit.
Erhöhte Lp(a)-Konzentrationen sind mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aller Art assoziiert. Betroffene PatientInnen haben bereits in jungen Jahren eine dramatische Anamnese mit mehreren Stent-Implantationen und Infarkten. Die Lipid-Apherese ist schnell wirksam und könnte bei ACS-PatientInnen auch akut eingesetzt werden.
Dass ein dauerhaft erhöhter Blutdruck die Nieren schädigt, ist seit langem gut dokumentiert. Ebenso gehen viele chronische Nierenerkrankungen mit einem erhöhten Blutdruck einher. Mindestens so wichtig, wie eine effektive medikamentöse Therapie ist aber die korrekte Blutdruckmessung. Auch hier gibt es verbindliche Standards.
Geschätzte 96.000 Herzrhythmus-Ablationen gibt es in Deutschland jedes Jahr. Etwa 60 Prozent der Zentren führen nicht mal eine Ablation pro Tag durch.
Der plötzliche Herztod gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Weiterhin ist es allerdings kaum möglich, RisikopatientInnen präventiv zu identifizieren.
Das Ausschließen bestimmter Risikofaktoren unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse, insbesondere dem VHF, zu minimieren.